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Heizungsarten im Überblick: Welche Arten von Heizungen gibt es?

Wer sich dazu entscheidet, ein Haus zu bauen, oder zu modernisieren, hat in vielen Bereichen die Qual der Wahl – so auch hinsichtlich der Heizungsart. Denn sie ist nicht nur entscheidend für den Heiz-Komfort, sondern beeinflusst dauerhaft die Höhe der Energiekosten. Doch welches Heizungssystem passt am besten zu Ihrem Neubau oder Ihrem bestehenden Eigenheim? Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Heizungsarten und Tipps, was sie bei der Entscheidung berücksichtigen sollten. 

Inhaltsverzeichnis

Zentrale vs. dezentrale Heizungsarten

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zentralen und dezentralen Heizungsarten. Bei den zentralen bzw. lokalen Heizungssystemen, zu denen sowohl Gas- und Ölheizung als auch die Heizungsarten mit erneuerbaren Energien gehören, wird die Wärme direkt im eigenen Haus erzeugt. Bei den dezentralen Heizungsarten befindet sich dagegen keine Heizanlage im eigenen Haus. Welches System bevorzugt werden sollte, ist von den jeweiligen Leitungsverlusten abhängig. Selten besteht auch ein Anschlusszwang durch die Kommune, beispielsweise für Fernwärme.

Klassische Heizungsarten

Gasheizung im Neubau

Die Gasheizung ist die am stärksten vertretene Heizungsart in Deutschland. Dabei handelt es sich um ein Heizungssystem mit vergleichsweise geringen Anschaffungskosten und – dank Brennwerttechnik – hoher Energieeffizienz. Jedoch sind die Betriebskosten abhängig von den aktuellen Gaspreisen, die aktuell stark ansteigen. Außerdem hat Erdgas unter den fossilen Brennstoffen zwar den geringsten CO2-Ausstoß, kann aufgrund seiner Endlichkeit in Sachen Umweltfreundlichkeit nicht punkten. Um hier entgegenzuwirken, kann die Gasheizung auch mit einer Solaranlage kombiniert werden. Neben der Raumwärme ist auch die Warmwasseraufbereitung möglich. Je nach Art der Gasheizung handelt es sich ferner um ein platzsparendes Heizungssystem.

Ölheizung im Neubau

Auch wenn das Heizen mit Öl erheblich effizienter geworden ist, gerät es bei der Wahl für den Neubau oder auch bei der Aufstockung immer weiter in den Hintergrund. Hier ist die Preisentwicklung ebenfalls tendenziell steigend. Außerdem muss der Brennstoff im Haus gelagert werden, wodurch zusätzlich Platz für den Tank benötigt wird. Zudem gilt zu berücksichtigen, dass ab 2026 gesetzlich nur noch Hybridlösungen erlaubt sind. Dann dürfen Ölheizungen also ausschließlich in Betrieb genommen werden, wenn zusätzlich ein Heizungssystem mit erneuerbaren Energien eingebunden ist.

Heizen mit erneuerbaren Energien

Holz

Das Heizen mit Holzscheiten, Pellets oder Briketts gehört im Vergleich zu fossilen Brennstoffen zu den deutlich umweltfreundlicheren Heizarten. Bei der Verbrennung des Rohstoffs wird in etwa genauso viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt wie über die Lebenszeit aufgenommen. Damit gilt Holz als CO2-neutral. Aus Umweltaspekten sollten Sie dennoch darauf achten, Holz aus regionaler, nachhaltiger Landwirtschaft zu beziehen. Ferner wird ausreichend Lagerfläche benötigt und Brennholz muss – im Gegensatz zu Pellets –händisch nachgelegt werden. Von Nachteil sind darüber hinaus die hohen Anschaffungs- und Wartungskosten einer Pelletheizung. Dafür stehen wiederum verschiedene finanzielle Fördermöglichkeiten für moderne Heizanlagen zur Verfügung.

Solaranlage

Solarthermie bezeichnet eine Technologie zur Energieerzeugung. Hierbei erwärmt die Sonneneinstrahlung die Wärmeträgerflüssigkeit in sog.  Wärmekollektoren. Durch den entstehenden Dampf wird die solare Wärme dann in einen Speicher im Haus weitergeleitet und kann für Warmwasser oder zum Heizen genutzt werden. Der Nachteil: Um Phasen mit geringer Sonneneinstrahlung ausgleichen zu können, ist ein großer Speicher notwendig. Darüber hinaus ist die reine Beheizung durch eine Solaranlage wirtschaftlich häufig kaum sinnvoll und wird deshalb meist zur Ergänzung anderer Heizungssysteme genutzt. Die Anschaffungskosten von Solaranlagen sind zwar vergleichsweise hoch, jedoch ist hier eine teilweise Förderung möglich. Von Vorteil ist dagegen, dass Solaranlagen kaum gewartet werden müssen und bei richtiger Pflege nur niedrige Folgekosten verursachen.

Dezentrale Heizungsarten

Wärmepumpe

Die Beliebtheit von Wärmepumpen steigt stetig. So sind sie inzwischen das am häufigsten installierte Heizungssystem in Neubauten. Hierbei wird der Erde, der Luft oder dem Wasser Energie entzogen, die dann über ein Leitmedium wieder an die Umgebung abgegeben wird. Entscheidend für die Effizienz der Wärmepumpe ist die sog. Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie gibt das Verhältnis zwischen dem Stromverbrauch der Pumpe und der bereitgestellten Heizwärme an – je höher, desto besser. Ob bzw. welche Technik (Sole-Wasser-, Grundwasser- oder Luft-Wärmepumpe) sich für einen Neubau eignet, muss entsprechend der individuellen Gegebenheiten entschieden werden. Aufgrund derer können auch Installations- und Betriebskosten stark variieren. Durch verschiedene staatliche Fördermöglichkeiten kann jedoch ein nennenswerter Teil der Kosten gedeckt werden. Grundsätzlich gehören Wärmepumpen zu den umweltschonendsten Heizungssystemen, die aktuell verfügbar sind.

Fernwärme

Die Fernwärme gehört wie die Wärmepumpe zu den dezentralen Heizungssystemen. Das heißt es befindet sich keine eigene Heizanlage im Haus. Stattdessen wird Wärme aus einem entfernt liegenden Kraftwerk bezogen. Hierfür strömt vor allem heißes Wasser sowie teilweise heißer Dampf vom Erzeuger durch das Fernwärmenetz zu den Verbraucher:innen. Mithilfe des Prinzips der Kraft-Wärme-Kopplung wird ein Großteil der Fernwärme als Nebenprodukt der Stromgewinnung erzeugt. Dies führt insgesamt zu einer positiven Energiebilanz. Darauf, welche Art von Kraftwerk die Wärme für das eigene Zuhause liefert, hat man jedoch keinen Einfluss. Der große Nachteil: Diese Heizungsart steht nur in Ballungsräumen zur Verfügung. Außerdem variieren die Preise für Fernwärme stark. Dabei ist der Anbieter – und damit dessen Preis – nicht frei wählbar, sondern für jede Region festgelegt.

Fazit

Bei der Wahl der Heizung im Eigenheim gilt es viele Faktoren zu berücksichtigen. Dazu zählen rechtliche Vorgaben, aber auch der persönliche Bedarf sowie die baulichen Voraussetzungen sind entscheidend. Daneben spielen außerdem die Anschaffungs- und Betriebskosten und Aspekte wie Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit eine wichtige Rolle. Denn diese können für die Werterhaltung des Gebäudes sowie bei einem möglichen Verkauf relevant sein. Welches Heizungssystem am besten für Sie geeignet ist, muss also individuell entschieden werden. Hierbei beraten wir Sie gerne!

Nachhaltiges Bauen: zukunftsfähige Gebäude für Mensch und Umwelt

Nachhaltigkeit ist eines der großen Themen unserer Zeit. Besonders in der Baubranche spielt der Ökologie-Faktor inzwischen eine entscheidende Rolle. Sowohl Wohngebäude als auch Gewerbebauten müssen zukunftsfähig sein und deshalb auch maximal umweltfreundlich.Das erfordert neben der Versorgung mit erneuerbaren Energien – beispielsweise durch eine Photovoltaikanlage – auch ein von Grund auf nachhaltiges Bauen. Welche Aspekte dieses Konzept beinhaltet und wie es realisiert werden kann, erfahren Sie hier im Beitrag. 

Inhaltsverzeichnis

Was bedeutet nachhaltiges Bauen?

Hauptinteresse des nachhaltigen Bauens, das auch ökologisches Bauen oder grünes Bauen genannt wird, ist die Instandhaltung des Ökosystems. Angefangen bei der Planung bis hin zur Ausführung sind sämtliche Prozesse eines Bauvorhabens auf Nachhaltigkeit und ökologische Mehrwerte ausgerichtet. Das Endresultat ist in der Regel ein Gebäude, das während seines gesamten Lebenszyklus‘, also beim Bau, in der Nutzung sowie beim Rückbau, eine nur geringe bis gar keine Belastung für die Umwelt darstellt. Des Weiteren definiert sich nachhaltiges Bauen durch:

  • den bewussten Umgang mit Ressourcen
  • die Minimierung des Energieverbrauchs
  • hohe Qualität in der Ausführung
  • gute Wirtschaftlichkeit
  • Klimafreundlichkeit durch geringe CO2-Produktion
  • lange Nutzbarkeit des Gebäudes
  • ein gesundheitsverträgliches Wohnumfeld

So kann nachhaltiges Bauen als Gesamtkonzept realisiert werden

Der ökologische Hausbau ist ein Gesamtkonzept, das Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen lässt. So gewährt eine hervorragende Qualität der Bau-Materialien und -Leistungen etwa die Langlebigkeit eines Gebäudes und steigert dessen Wert für die Besitzer:innen. Damit der ökologische Hausbau erfolgreich realisiert werden kann, sind vor allem drei Faktoren grundlegend: nachwachsende Rohstoffe, erneuerbare Energien und Regionalität.

Holz – der nachwachsende Baustoff

Als erneuerbarer Rohstoff ist Holz für das nachhaltige Bauen essenziell. Denn bei guter, regenerativer Forstwirtschaft wächst ein Wald nicht nur nach, sondern wird zu einer unerschöpflichen Baustoffquelle. Zudem bringt Holz hervorragende Materialeigenschaften mit sich. Es ist stabil, leicht zu verarbeiten und äußerst langlebig. Bei guter Pflege kann ein Holzhaus hundert Jahre überdauern, was zu einem weiteren Vorteil führt: Das Material bindet tonnenweise CO2. Bäume entziehen der Atmosphäre Kohlenstoffdioxid, binden es in ihrem Holz und geben es erst beim Zerfall wieder frei. In Form eines Gebäudes wird Holz folglich zu einem langfristigen CO2Speicher.

Laut der Holzforschung München in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München, wird beim Transportieren von regionalem Holz zudem viel weniger Energie verbraucht als das Holz beinhaltet. Auch der Energieaufwand zur Herstellung von Holzprodukten beträgt meist nicht mehr als die Hälfte der Energie, die das Holz bietet. Das Bauen in Holz rechnet sich somit sowohl in Sachen Nachhaltigkeit als auch in der Energieeffizienz.

Der erneuerbare Rohstoff Holz ist essenziell für nachhaltiges Bauen, wie eine Grafik über die Einsparung von CO2 beim Bauen mit Holz zeigt.

Erneuerbare Energie und Energieeffizienz

Geht es um das Thema Ökologie, sind die Schlagwörter erneuerbare Energien und Energieeffizienz längst nicht mehr wegzudenken. Nachhaltiges Bauen impliziert, dass nicht nur während des Bauprozesses energiesparend gearbeitet wird. Es beinhaltet auch, dass fertige Gebäude energieeffizient wirtschaften. So soll das Verhältnis von Energieeinsatz und Nutzen stimmen – also nicht mehr Energie aufgewendet werden als tatsächlich im täglichen Betrieb des Gebäudes nötig.

Viele neue Gebäude fungieren inzwischen als Selbstversorger, indem sie ihren Strom mittels einer Photovoltaikanlage oder einer Wärmepumpe selbst erzeugen. Auf diese Weise kann auf Strom verzichtet werden, der aus fossilen Energieträgern entsteht und demnach jede Menge Co2 mit sich bringt. Stattdessen kann nachhaltige Energie für Warmwasser- und Heizungsanlagen, Beleuchtung sowie den Betrieb von Endgeräten verwendet werden. Ein umfassendes Energiekonzept wird bereits bei der Planung erstellt, so dass die Versorgung auf die Bedürfnisse des Gebäudes angepasst werden kann.  

Sie wünschen ein individuelles Energie-Konzept für Ihr Gebäude? Dann kontaktieren Sie uns – unsere Experten stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Nachhaltiges Bauen – Das Bild zeigt ein Haus mit Photovoltaikanlage, da wir dank erneuerbarer Energie und einer hervorragenden Energieeffizienz zukunftsfähige Häuser bauen können

Regionalität für eine solides CO2-Ersparnis

Ein weiterer wichtiger Faktor für das nachhaltige Bauen ist eine möglichst CO2-neutrale Produktion und Logistik. Regionalität bedeutet in diesem Zusammenhang vor allem eins: kurze Lieferwege. Je kürzer die Strecke für Materialien und die Realisierung von Handwerksleistungen, desto weniger CO2 wird produziert. Holz aus regionaler Forstwirtschaft ist daher ein ebenso großer Gewinn für das nachhaltige Baukonzept wie regionale Baupartner und Fachbetriebe, die kurze Fahrtwege zu verzeichnen haben. Auf diese Weise erfolgt der Hausbau klimafreundlicher und somit auch angenehmer für die Umwelt.

Als Mitglied der Holzunion profitieren unsere Kunden von unserer deutschlandweiten Vernetzung und somit auch von regionalen Vorteilen für unsere Bauprojekte.

Fazit

Nachhaltiges Bauen versteht sich weniger als Bauweise, sondern vielmehr als gesellschaftlicher Anspruch und neuer Status Quo in der Baubranche. Fakt ist, dass wir im Hinblick auf die klimatischen Veränderungen einer ökologischen Haltung verpflichtet sind, wenn wir zukünftigen Generationen ein adäquates Leben ermöglichen wollen. Auch für die heutigen Bauherr:innen bedeutet nachhaltiges Bauen klare Vorteile, so etwa die Langlebigkeit und Wertstabilität der Immobilien sowie eine definitiv gesündere Lebensweise.

Egal, ob Neubau oder Aufstockung – es lohnt sich, umweltfreundlich zu bauen.

Hoffmeister baut klimafreundliche Gebäude in Holzrahmenbauweise

Nachhaltig, technisch leistungsfähig und schön anzusehen – Holz verbindet Behaglichkeit und Ästhetik zu einem einzigartigen Wohngefühl im Gebäude. Sie möchten mehr über die Vorteile von Holzhäusern erfahren? In unserem Hoffmeister-Katalog finden Sie jede Menge Informationen darüber. Klicken Sie mal rein.

Bildquellen:
Bild 1: catalby / Essentials Collection / istockphoto.com
Bild 3: querbeet / Signature Collection / istockphoto.com

Photovoltaik: Vor- und Nachteile einer Solaranlage

Photovoltaikanlagen haben sich im Laufe der Jahre zu einer festen Größe in der dezentralen Stromproduktion entwickelt. Zurecht, denn der Hausbetrieb mit Sonnenenergie ist nachhaltig und im Vergleich zu Strom vom Energieversorger auch kostengünstig. Besonders große Immobilien, Büro- und Gewerbegebäude profitieren von der Grünen Energie, aber auch die Versorgung von Eigenheimen rechnet sich. Wer sein Gebäude mit einer Solaranlage ausstatten, möchte in der Regel alle Photovoltaik Vor- und Nachteile überdenken. In diesem Beitrag schildern wir Ihnen die wichtigsten Aspekte und zeigen Ihnen, weshalb eine Photovoltaikanlage sich ganz sicher rentiert.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Photovoltaik und wie funktioniert es?

Als Photovoltaik bezeichnet man die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie durch Solarzellen. Sonnenlicht besteht aus Photonen, bzw. Lichtteilchen, die keine Masse aber Energie besitzen. In der Solarzelle werden die Elektronen durch Silizium-Halbleiter aus den Lichtteilchen gelöst, um sie zusammen mit Protonen in Schichten anzuordnen und somit Ladung zu erzeugen. Wird zwischen diesen Schichten ein Stromkreis geschlossen, kann elektrische Energie fließen. Je mehr Solarmodule miteinander verbunden werden, desto größer gestaltet sich auch die Menge an erzeugbarer Energie.

Die Photovoltaikanlage und ihre Komponenten

Da es sich beim erzeugten Strom um Gleichstrom handelt, Elektrogeräte jedoch mit Wechselstrom betrieben werden, muss die Energie umgewandelt werden. Das übernimmt der Wechselrichter, beziehungsweise das sogenannte Netzeinspeisegerät. Neben diesem gehören auch die Unterkonstruktion, die Verkabelung, die Anschlusselektrik sowie ein Zweirichtungszähler für die Erfassung der Einspeisung und des Netzbezugs zur Photovoltaikanlage. Mit der passenden Erweiterung in Form eines Energiemanagementsystems kann die Anlage Ihr Gebäude nicht nur mit dem richtigen Strom versorgen, sondern auch dessen Verbrauch steuern und in einem Speicher die überschüssige Energie für später aufbewahren. Im Hinblick auf die Photovoltaik Vor- und Nachteile, stellt die Anlage ein klares Pro-Argument dar, da sie alle Komponenten umfasst, die Sie benötigen.

Photovoltaik Vor- und Nachteile: Nachteile einer Solaranlage lassen sich einfach ausgleichen

Photovoltaik Vor- und Nachteile

Wie jede Form der Energiegewinnung bringt auch Photovoltaik Vor- und Nachteile mit sich. Im Folgenden listen wir die wichtigsten Faktoren auf, die Sie bei Ihrer Entscheidung für oder gegen eine Solaranlage in Betracht ziehen sollten.

Vorteile einer Solaranlage

  • Keine extra Baufläche nötig: Die Photovoltaikanlage kann auf Dächern oder an Fassaden von Bestandsgebäuden angebracht werden, die ausreichend große und ebene Fläche für die Anbringung der Solarmodule bieten. Auf diese Weise müssen Gebäudeinhaber bei der Planung keine zusätzliche Grundfläche einkalkulieren.
  • Geringer Wartungsaufwand: Die Solarmodule sind kompakt aufgebaut, enthalten keinerlei bewegliche Komponenten und erfordern auch keine mechanischen Prozesse. Da die Anlagen inzwischen gut ausgereift sind und reichlich Erfahrung im Umgang mit ihnen besteht, sind eventuelle Schwachstellen bekannt, so dass die Wartung schnell und unkompliziert vonstatten geht.
  • Geräuschlose Stromproduktion: Sonnenlicht erzeugt keinen Lärm, wenn es auf die Solarpanelen scheint. Auch die Umwandlung in elektrischen Strom geschieht innerhalb der Solarzellen vollkommen geräuschlos, weshalb Hausbewohner und Nachbarn trotz stetiger Stromproduktion nicht in Ihrer Ruhe gestört werden.
  • Gut für die Umwelt: Solarenergie ist bekanntermaßen Grüne Energie – nachhaltig, weil sie in rauen Mengen verbraucht werden darf, und ökologisch, da ihre Gewinnung die Umwelt intakt hält. Zudem benötigt sie keine Energieträger wie Öl, Gas oder Holz benötigt, was sie obendrein zu einer ressourcenschonenden Form der Energie macht.
  • Verschiedenste Einsatzmöglichkeiten: Wie Sie Ihren gewonnenen Solarstrom verwenden, liegt allein in Ihrer Hand. Vom Betrieb kleiner Geräte bis zur Stromversorgung großer Produktionsanlagen ist alles möglich – die Einsatzmöglichkeiten sind, wie bei Strom vom Versorger, unbegrenzt.

Nachteile von Photovoltaik

Die Nachteile einer Photovoltaikanlage können kaum als solche bezeichnet werden. Viele Menschen lassen sich anfänglich durch die Anschaffungskosten abschrecken. Die zahlreichen Fördermöglichkeiten relativieren diese jedoch. Auch die ausbleibende Stromproduktion bei fehlendem Sonnenschein ist kein tatsächliches Hindernis, da ausreichend Optionen für einen Ausgleich bestehen – beispielsweise in Form eines Energiespeichers oder in Kombination mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Eine Anlage, viele Nutzungsmöglichkeiten

Wer seinen eigenen Strom produziert, besitzt natürlich auch die Entscheidungsfreiheit darüber, wie er den Strom verwendet Dabei gilt es zuerst festzulegen, ob die Solarenergie für den Eigenbedarf oder Einnahmequelle genutzt wird. Stromerzeugern stehen dabei folgende Möglichkeiten offen:

  • Kompletter Eigenverbrauch des erzeugten Stroms mit einem Batteriespeicher zur Aufbewahrung des überschüssigen Stroms
  • Kompletter Eigenverbrauch des erzeugten Stroms und Einspeisung des überschüssigen Stroms in das lokale Stromnetz
  • Vollständige Einspeisung des erzeugten Stroms in das lokale Stromnetz
  • Verkauf des erzeugten Stroms an Mieter
  • Verkauf des erzeugten Stroms an den staatlichen Energiehandel

Lückenlose Energieversorgung dank Batteriespeicher

Möchten Sie Ihren erzeugten Solarstrom selbst nutzen, müssen Sie sich nicht auf die Versorgung von Endgeräten zur Unterhaltung beschränken. Mit der gewonnenen Energie lässt sich Ihr gesamter Elektrohaushalt betreiben. Dazu zählen sowohl Geräte wie Waschmaschine und Trockner als auch Elektroheizungen und Warmwasseranlage. Falls Sie ein Elektrofahrzeug besitzen, können Sie dieses mit dem erzeugten Solarstrom laden.

Damit Sie auch dann mit Energie versorgt sind, wenn gerade einmal nicht die Sonne scheint, bietet sich ein Photovoltaik-Speicher an. Dieser sammelt den Strom, der nicht sofort verbraucht wird und speist ihn bei Bedarf später in die Endgeräte ein. Die Batterien sind an ein Energiemanagementsystem gekoppelt, welches die Batteriezellen überwacht und eine Überladung verhindert. Achten Sie beim Kauf des Batteriespeichers für Ihre Photovoltaikanlage trotzdem darauf, dass die Batterien eine lange Lebensdauer besitzen. Zudem sollte der Batteriespeicher weder zu groß noch zu klein sein und eine Speicherkapazität von etwa einem kW pro kWh aufweisen.

Fazit

Betrachtet man die Photovoltaik Vor- und Nachteile wird schnell klar: Eine Photovoltaikanlage rentiert sich in allen Punkten. Wer sich als Privatperson eine Photovoltaikanlage leisten kann, profitiert langfristig von eigens gewonnenem und nachhaltigem Strom. Auch wer sein Eigenheim später vererben möchte, erweist der nachfolgenden Generation dank Solarenergie einen großen Gefallen. Inhaber von Wohnhäusern können durch die Installation einer Photovoltaikanlage den Wert ihrer Immobilie steigern und Firmeninhaber reduzieren nachweislich ihre Stromkosten, indem sie Solarenergie beziehen. Tatsache ist auch, dass es nur dann eine erfolgreiche Energiewende geben kann, wenn mehr Menschen auf saubere, erneuerbare Energien umsteigen. Der Solarstrom ist somit ein großer und profitabler Schritt in Richtung einer ökologischen Zukunft.  

Sie planen, ein Bestandsgebäude mit einer Photovoltaikanlage auszustatten oder sie gleich beim Neubau zu integrieren? Dann kontaktieren Sie uns und wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Bildquellen:
Bild 1: Lichtwolke / Essentials Kolelktion / istockphoto.com
Bild 2: U.J. Alexander / Essentials Kollektion / istockphoto.com

Dachaufstockung: So gewinnen Sie zusätzlichen Raum im Gebäude

Egal, ob Ein- oder Mehrfamilienhaus – wenn Immobilienbesitzer über eine Erweiterung des Gebäudes nachdenken, sollten sie eine Dachaufstockung in Betracht ziehen. Gerade in Zeiten der Nachverdichtung, die von Platzmangel und hohen Grundstückspreisen geprägt sind, stellt die Dachaufstockung in Holzbauweise eine rentable Lösung dar, um zusätzlichen Wohnraum oder neue Gewerbefläche zu schaffen. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Aspekte rund um die Aufstockung.

Inhaltsverzeichnis

Vorteile einer Dachaufstockung

Eine Dachaufstockung ist die kostengünstige Alternative zum Neubau, wodurch erweiterter Wohn- und Arbeitsraum entsteht, ohne dass dafür ein neues Gebäude errichtet werden muss. Dieser Aspekt bringt klare Vorteile mit sich. So ist nicht nur die erschlossene Baufläche bereits vorhanden, sondern auch die Wasserleitungen und das Heizsystem des Hauses. Handelt es sich um ein altes Gebäude, besteht im Zuge der Hausaufstockung zudem die Möglichkeit, die bestehende Dacheindeckung und Dämmung gegen eine effizientere auszutauschen. Auf diese Weise kann die Energieeffizienz des gesamten Hauses erheblich verbessert werden. Als Einzelmaßnahme wird die Dachsanierung deshalb finanziell von der BAFA und KfW unterstützt.

Jede Art der Dachaufstockung kann in der Holzbauweise realisiert werden. Diese stellt nicht nur die nachhaltige Version der Aufstockung dar, sondern gewährleistet dank der Vorfertigung sämtlicher Holzelemente in unserem Werk auch die exakte Passgenauigkeit für Ihre Immobilie. Weitere Vorteile des Bauens in Holz finden Sie auf unserer Webseite.

Die Art der Dachaufstockung hängt von der Bauweise des Hauses ab.
Einfamilienhaus vor der Dachaufstockung. © ZimmerMeisterHaus
Eine Dachaufstockung in Holzbauweise kann exakt Ihrem Haus angepasst werden.
Einfamilienhaus nach der Dachaufstockung. © ZimmerMeisterHaus

Arten der Dachaufstockung

Welche Art der Dachaufstockung für Ihr Haus in Frage kommt, hängt von seiner Bauweise, beziehungsweise von der vorhandenen Dachform ab. Generell möglich sind die folgenden Optionen.

  • Geschossaufstockung: Bei der Geschossaufstockung wird nicht wie bei der Kniestockerhöhung die vorhandene Dachkonstruktion genutzt, sondern eine völlig neue errichtet. Demzufolge kann das Dach nach Wunsch gestaltet werden, zum Beispiel als Steil- oder Walmdach, mit Materialkombinationen oder sogar mit einem Dachgarten.
  • Flachdach-Aufstockung: Baut man ein Flachdach in ein Steildach um, erschließt man gleich eine komplette Etage, die als zusätzlicher Wohnraum oder als erweiterte Gewerbefläche genutzt werden kann. Dafür wird das alte Dach abgetragen und mittels neuer Wandelemente sowie einer Dachkonstruktion eine Geschosserhöhung durchgeführt.

Begutachtung und Baugenehmigung

Wenn Sie Ihr Gebäude aufstocken, wird das Bestandsgebäude einer starken Belastung ausgesetzt. Damit seine Statik nicht in Mitleidenschaft gerät, ist im Rahmen der Planung auch eine Begutachtung sowie eine statische Berechnung durch einen Fachmann nötig. Weil es sich bei einer Dachaufstockung um einen Eingriff in die Bausubstanz und damit auch um eine umfassende Baumaßnahme handelt, muss zudem eine Baugenehmigung eingeholt werden. Diese validiert die neuen Eigenschaften Ihres Daches, beispielsweise die Form, Höhe und Statik. Informieren Sie sich, bevor Sie den Bauantrag zur Dachaufstockung stellen, am besten über die Freiheiten Ihres Baugebietes. Manche Gebiete geben klare Vorgaben zur Optik der dort gebauten Häuser. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass Sie in einem Gebiet voller Flachdach-Häuser keine Dachaufstockung mit einem Satteldach vornehmen dürfen.

Was kostet eine Dachaufstockung?

Die Kosten für die Dachaufstockung aus Holz fallen je nach Gebäude unterschiedlich hoch aus. Bauelemente aus Holz sind in der Regel kostengünstiger als Massivbauteile. Auch die Art der Aufstockung ist für den Preis entscheidend, wobei die Kniestockerhöhung die günstigste und die Geschossaufstockung eines Flachdaches die vergleichsweise teuerste Variante darstellt.

Findet eine umfangreiche Sanierung statt oder muss die Statik nachgebessert werden, wirkt sich das ebenfalls auf den Preis aus. Dazu kommen Kosten für die Planung und die Baugenehmigung der Dachaufstockung, für den Einbau der neuen Dämmung und der neuen Fenster sowie Kosten für den Innenausbau des dazugewonnenen Stockwerkes.

Fördermöglichkeiten für die Dachaufstockung

Durch eine Dachaufstockung werden in der Regel auch Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung und Energieeffizienz am Gebäudebestand durchgeführt.

So gibt es umfangreiche Fördermöglichkeiten, wenn Sie z.B. Ihr bestehendes Wohnhaus als Effizienzhaus sanieren. Hier sind Zuschüsse von 33.000-75.000 € je Wohneinheit möglich. Ebenso lassen sich auch Einzel-Sanierungsmaßnahmen mit bis zu 20% als Zuschuss beantragen. Auf jeden Fall lohnt sich hier eine Beratung durch einen Energieeffizienz-Experten.

Das Bauunternehmen Hoffmeister übernimmt Dachaufstockungen nach Ihrem Wunsch.

Fazit

Mit einer Dachaufstockung kommen Sie im Vergleich zu einem Neubau schnell an zusätzliche Arbeits- und Wohnfläche. Jedoch ist die Aufstockung mit einem Aufwand verbunden, der nicht zu unterschätzen ist. Neben einer Begutachtung und einer statischen Berechnung benötigen Sie eine genaue Planung für Ihre Dachaufstockung in der Holzbauweise sowie eine fachgerecht beantragte Baugenehmigung. Umfangreiche Fördermöglichkeiten unterstützen Sie bei der Finanzierung Ihres Vorhabens.  Unsere Experten von Hoffmeister stehen Ihnen bei Ihrer Dachaufstockung mit Rat und Tat zur Seite. Kontaktieren Sie uns gerne und wir schaffen Ihnen mehr Platz unter Ihrem Dach.

Mehr Informationen zum Thema Dachausbau, Aufstockung und Anbau finden Sie in unserem Katalog. Sie können die digitale Version auf unserer Website ansehen und herunterladen oder den Katalog gerne als Printversion anfordern. Schreiben Sie uns dafür einfach eine Nachricht per Kontaktformular.